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Turbulente Zeiten oder höchste Zeit für ein Statement ....

01.03.2018 16:35 Uhr Alter: 81 Tag(e)

Seit gut einer Woche überschlagen sich die Ereignisse in der Tafel-Landschaft:

 

Am 22. Februar 1993, also vor 25 Jahren, begann die erste deutsche Tafel in Berlin mit dem Sammeln und Weitergeben von überschüssigen Lebensmitteln an Bedürftige. Der Dachverband Tafel Deutschland e.V. umfasst als große soziale Bewegung inzwischen mehr als 930 Tafeln. In Presse, Fernsehen, Rundfunk und sozialen Medien wurde in der vergangenen Woche dieses „Silberjubiläum“ gebührend gewürdigt, stets mit der Anerkennung der ehrenamtlichen Hilfeleistung der vielen Mitarbeiter und Spender, aber auch mit dem kritischen Blick auf die unzureichende oder verfehlte Sozialpolitik der Bundesregierung in den letzten 20 Jahren.

 

 

Jeder vierte Kunde der Tafel ist Rentner (Quelle Kirche und Leben)

Wieviel braucht der Mensch zum Leben? Armut in Deutschland (Quelle MDR.de)

Reste für die Armen? (Quelle ARD Mediathek)

Rundfunkbeitrag WDR5 (Quelle WDR5 Mediathek, Kirche im WDR)

 


 

 

Am Wochenende machte in Windeseile die Nachricht von der Essener Tafel Furore: wegen 75% Ausländeranteil unter den Kunden werden seit Mitte Dezember nur noch Bedürftige mit deutschem Pass aufgenommen. Eine vorübergehende Notlösung, die umgehend zu heftigen Protestreaktionen auf allen Kanälen führte. Inzwischen ist das Thema in der Politik angelangt und dürfte dort für einige Zeit die Diskussion um Sozialstaat, teilhabeorientierte Sozialpolitik und die Integration von Flüchtlingen als riesige Herausforderung nicht nur für die Tafeln bestimmen

 

Stellungnahme J.Brühl, Tafel Deutschland zur Situation bei der Tafel Essen

 


 

 

Wie geht es der Langerweher Tafel in diesem Trubel?

 

Wir haben im November 2017 unser 5-jähriges Gründungsjubiläum „gefeiert“, am 6. März 2018 jährt sich zum 5. Mal unsere wöchentliche Ausgabe in der Kulturhalle. Wir verstehen uns als Anlaufstelle für Bedürftige jedweder Herkunft und versuchen mit der Verteilung von Lebensmitteln akute Not zu lindern. Ursachen für die Armut können wir nicht beseitigen, diese Aufgabe muss vom Staat verantwortlich übernommen werden. Tafelkunden sollten nicht die Leidtragenden einer Situation sein, die auf enorme Verfehlungen der Politik zurückzuführen sind.

Wir stehen in den Startlöchern für den Umbau einer Wohnung in ein neues Tafellokal und sind uns dessen bewusst, dass wir diese große Aufgabe nur mit Hilfe von Sach-, Geld- und Zeit-Spendern von Nah und Fern meistern können. Wir vertrauen auf die Unterstützung durch unsere Langerweher und Indener Umgebung beim Einsatz vor Ort für Menschen in sozialer Notlage.

Und ab der der 2. Märzwoche, genau 5 Jahre nach Arbeitsbeginn der Langerweher Tafel, gibt es zusätzlich die „Baustelle Langerweher Tafel“.

 

                                                       Packen wir es an!

 

 

R.Schavier, U.Schober, L.Schmitz (v.l.n.r.)